Aktuelle Schlagzeilen IPTV | WebTV | Video On Demand

Wissenschaftliche Studie zur webTV-Nutzung
Donnerstag, 12. November 2009 um 00:00 Uhr

Studie: Video on Demand Nutzung steigt deutlichDer Weg des Fernsehens ins Internet wird bereits seit einigen Jahren beschritten, scheint aber noch lange nicht beendet. Die Öffentlich-Rechtlichen starteten mit ihren Mediatheken und die Privaten folgen mit RTLnow, prosieben.tv und ähnlichem seit einigen Monaten mit immer umfangreicheren Angeboten. Dennoch fehlen noch viele Inhalte, zum Beispiel wegen fehlender Lizenzen an Bildern und Musik.

Während die kommerziellen Anbieter noch stark mit den vielfältigen Möglichkeiten der Vermarktung experimentieren, erfreuen sich kino.to und andere halblegale Plattformen großer Beliebtheit. Diese Plattformen verweisen hauptsächlich zu Streaming-Videos diverser TV-Sendungen und Filme, die die offiziellen Anbieter noch vermissen lassen.

Die Thematik bietet viel Diskussionsbedarf und das Potential, dass die Verbreitungsform der Video-Streams mit sich bringt, steht im Fokus des Interesses vieler Fernsehmacher.

Eine studentische Abschlussarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover beschäftigt sich nun mit einer weiteren, wichtigen Perspektive: Untersucht wird, wie die Nutzer der Video-Plattformen mit diesen umgehen und welche Konsequenzen dies aus werbewirtschaftlicher Sicht haben kann. Dazu steht unter http://ww3.unipark.de/uc/videostreaming/ eine kurze Befragung bereit. Auch nur gelegentliche Nutzer sind hier aufgerufen, Angaben zu ihrem Nutzungsverhalten machen, wobei es ausschließlich um vollständig angeschaute Fernsehsendungen, Serien-Episoden oder Filme geht. Mit Hilfe der erhobenen Daten soll außerdem eine Aussage über die Aufmerksamkeit getroffen werden, mit der sich der Zuschauer den Sendungen widmet.

Direkter Link zur Befragung:

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. November 2009 um 11:09 Uhr
 
Studie: IPTV - Ein Flop kurz vor dem Durchbruch?
Mittwoch, 15. April 2009 um 00:00 Uhr
IPTV Studie (c) goetzpartnersIPTV tut sich hierzulande schwer obwohl es für die großen Telekommunikationsanbieter der wichtigste Zukunftstrend im TV-Bereich ist. Für die aktualisierte Auflage der Studie „IPTV – Fernsehen der Zukunft?“ hat goetzpartners eine repräsentative Befragung in der Bevölkerung und unter Experten aus den Bereichen Free- und Pay-TV, Telekommunikation, Kabel, IPTV sowie aus der Wissenschaft durchgeführt.
Folgende fünf Erfolgsfaktoren, die IPTV zum Durchbruch verhelfen könnten, wurden im Rahmen der Studie ermittelt:
  • Die Anbieter müssen in den Ausbau ihrer Netze investieren und sie den Kunden mit attraktiven Angeboten schmackhaft machen. IPTV erfordert heute noch Internetanschlüsse mit einer Bandbreite von mehr als 3 Mbit/s für Fernsehen in Standard-SD-Qualität und mehr als 6 Mbit/s für Fernsehen in HD-Qualität. Je höher die bereitgestellte Bandbreite, desto höher das Fernseherlebnis und die Möglichkeiten von IPTV.
  • Die Anbieter müssen IPTV als „Marke“ etablieren. Nur starke Marken, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sind, werden Erfolg haben.
  • IPTV muss für den Konsumenten in Form von interaktiven und individualisierbaren Angeboten attraktiven Mehrwert bieten.
  • Der Preis für IPTV muss attraktiv sein. Dazu kann der Werbemarkt einen erheblichen Beitrag leisten, wenn er sich auf IPTV einstellt und entsprechende Erlösmodelle entwickelt.
  • IPTV muss einfach und benutzerfreundlich sein. Dies gilt für Hardware, IPTV-Angebote und Zusatzfunktionalitäten.
Weiterführende Informationen und Links:
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 16. April 2009 um 07:53 Uhr
 
Joost - Web-TV via Browser
Freitag, 19. Dezember 2008 um 00:00 Uhr
WebTV Joost Homepage (c) www.joost.comDer bisher nur über den auf P2P-basis laufenden Joost-Player nutzbare WebTV-Service Joost (vgl. Artikel) ist nun komplett browserbasiert. Die Abhängigkeit vom zusätzlich zu installierenden Player entfällt somit und wie bei z.B. Youtube reicht ein reiner Flash-Player für den Videogenuss.
Da Mitbewerber wie youtube oder hulu ebenfalls nur mit dem Browser auskommen gab es bei Joost einen Strategiewechsel. Ab dem 19.12.2008 ist der Service sogar nur noch über die Internetseite nutzbar. Die Homepage wurde dafür komplett neu gestaltet und um zahlreiche nützliche Features wie z.B. auch eine Community erweitert. So können Inhalte z.B. von den Communitymitgliedern kommentiert werden. Inhaltlich ist Josot ebenfalls aktiv. Kooperationen mit TV-Sendern und Produktionsfirmen sollen die Ausstrahlung kompletter Filme ermöglichen.
Je nach Inhalt greift leider auch bei Joost wieder eine regionale Beschränkung wie z.B. auch bei hulu. Zahlreiche Angebote bleiben daher erstmal deutschen Zuschauern vorenthalten.
Eventuell lässt sich hier aben ebenso wie bei hulu über kleine Umwege Abhilfe schaffen.
Weiterführende Informationen und Links:
 
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